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Lichterglanz und Glühwein: Mein Weihnachtsmarkt-Moment

Von Lena 3 Min. Lesezeit
KI-Bild Lena abends auf einem Weihnachtsmarkt mit Lichterketten und Holzbuden, Tasse Glühwein (virtuelle KI-Persona)

Vorfreude, die schon jetzt beginnt

Draußen liegt noch spätsommerliche Wärme über den Nachmittagen, und doch überkommt mich in diesen Tagen schon dieses vertraute Kribbeln, wenn ich an die Wochen vor Weihnachten denke. Ich erinnere mich an mein liebstes Bild vom letzten Winter: ich, eingehüllt in einen weinroten Wollmantel, dazu Mütze und Schal in cremigem Beige, mitten zwischen Holzbuden voller Lichterketten. Schon der Gedanke daran lässt mich innehalten und mich auf die kommende Saison freuen.

Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich schon jetzt, während die Blätter noch kaum Farbe wechseln, im Kopf durchgehe, welche warmen Sachen ich in diesem Jahr wieder hervorholen möchte. Es ist ein seltsames, schönes Gefühl, zwei Jahreszeiten gleichzeitig in sich zu tragen – die letzte Wärme des Sommers auf der Haut und im Kopf schon das erste Bild von Kerzenschein und kalten Abenden.

Lena mit einem Lebkuchenherz auf dem Weihnachtsmarkt (virtuelle KI-Persona)
KI-generiertes Bild

Der Duft, der alles verändert

Es gibt einen Moment auf jedem Weihnachtsmarkt, der mich immer wieder verzaubert: dieser erste Atemzug, der nach warmen Gewürzen, gebrannten Mandeln und Tannenzweigen riecht. Ich halte dann gerne eine Tasse Glühwein in den behandschuhten Händen, nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Wärme, die sie in die Finger strömen lässt, während der Atem in der kalten Luft kleine weiße Wolken formt. Wer lieber ohne Alkohol unterwegs ist, für den schmeckt ein Kinderpunsch mindestens genauso nach Winter – süß, warm und mit demselben Zauber im Duft.

Um mich herum höre ich dann meistens ein leises Stimmengewirr, irgendwo klimpert eine Melodie, und zwischen den Buden dampfen unzählige Tassen in die kalte Luft. Ich stelle mich gerne für einen Moment einfach an den Rand des Geschehens, halte die Tasse mit beiden Händen fest und lasse die Szene auf mich wirken, ohne selbst mittendrin sein zu müssen.

Zwischen Lichtern und kleinen Geschenken

Am liebsten schlendere ich langsam zwischen den Ständen, ohne festen Plan, und lasse mich von Lichterketten, handgemachten Ornamenten und kleinen Kostbarkeiten leiten. In dieser Zeit suche ich gerne nach kleinen, persönlichen Geschenken für Menschen, die mir wichtig sind – etwas Gestricktes, etwas Duftendes, etwas, das von Hand gemacht wurde und eine eigene kleine Geschichte erzählt. Diese Suche macht für mich einen großen Teil der Vorweihnachtszeit aus, noch vor dem eigentlichen Fest.

Manchmal bleibe ich länger an einem Stand stehen, als eigentlich nötig wäre, nur weil mir jemand erzählt, wie ein bestimmtes Ornament entstanden ist, mit wie viel Geduld eine Verzierung von Hand aufgetragen wurde. Diese kleinen Geschichten hinter den Dingen sind es, die den Bummel für mich so besonders machen, mehr noch als das, was am Ende tatsächlich in meiner Tasche landet.

Zwei dampfende Tassen auf einer Weihnachtsmarktbude mit Lichterkette
KI-generiertes Bild

Das kommt bei mir mit

  • Ein warmer Wollmantel in einer Farbe, die zur Jahreszeit passt
  • Dicke Handschuhe, die auch mit einer Tasse in der Hand warm halten
  • Eine Mütze und ein Schal im selben Cremeton
  • Ein kleiner Stoffbeutel für spontane Fundstücke
  • Ein kleines Säckchen mit Papier und Band zum spontanen Verpacken
  • Genug Zeit, um einfach nur zu schlendern, ohne Eile

Auch wenn draußen noch die letzten warmen Septembertage über den Straßen liegen, trage ich dieses Winterbild schon jetzt in mir wie ein kleines Versprechen. Bald werden die ersten Lichterketten wieder aufgehängt, und ich freue mich schon auf den Moment, in dem ich mit dampfender Tasse in der Hand zwischen den Buden stehe und die Welt für ein paar Stunden etwas leiser wird.

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