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Kürbis, Äpfel und Kuschelmantel: Mein Lieblings-Herbstmarkt

Von Lena 3 Min. Lesezeit
KI-Bild Lena auf einem herbstlichen Markt mit Kürbissen und Äpfeln unter goldenen Bäumen, Kamelmantel, Weidenkorb (virtuelle KI-Persona)

Ein Vormittag zwischen Ständen und Düften

Samstagvormittage im Herbst gehören für mich fast automatisch dem Markt. Ich ziehe meinen Kamelmantel über den cremefarbenen Rollkragenpullover, nehme meinen Weidenkorb unter den Arm und mache mich auf den Weg, noch bevor der Ort richtig wach ist. Schon von Weitem höre ich das Stimmengewirr der Marktstände, dazwischen das gelegentliche Rufen eines Händlers, der seine Ware anpreist.

Zwischen den Ständen liegt dieser typische Herbstduft in der Luft – eine Mischung aus feuchtem Laub, geröstetem Brot und irgendwo in der Nähe auch ein Hauch von Gewürzen. Über mir werfen die goldenen Bäume am Rand des Platzes ihre Blätter, die immer wieder wie kleine Funken zu Boden segeln und sich zwischen den Ständen sammeln.

Lena mit einem kleinen Kürbis auf dem Herbstmarkt (virtuelle KI-Persona)
KI-generiertes Bild

Kürbisse, Äpfel und all die Herbstfarben

An kaum einem anderen Ort sehe ich die Farben des Herbstes so konzentriert wie an den Marktständen um diese Jahreszeit. Kürbisse in Orange, Grün und einem tiefen Rostton stapeln sich in kleinen Pyramiden, daneben liegen Körbe voller Äpfel, deren Schalen im Licht glänzen, als wären sie extra poliert worden. Ich gehe langsam von Stand zu Stand, nehme hier einen Kürbis in die Hand, um sein Gewicht zu prüfen, rieche dort an einem Apfel, bevor ich ihn in meinen Korb lege.

Es ist fast meditativ, sich einfach treiben zu lassen, ohne feste Einkaufsliste, nur geleitet von dem, was mich gerade anspricht. Zwischendrin bleibe ich stehen, um mit einer Händlerin ein paar Worte über die diesjährige Ernte zu wechseln, und nehme mir die Zeit, die ich unter der Woche selten habe.

Was daraus zu Hause wird

Zu Hause angekommen, breite ich meine Einkäufe auf dem Küchentisch aus und überlege, was daraus werden soll. Meistens lande ich bei etwas ganz Einfachem: ein Kürbis wandert in den Ofen, bis er weich und leicht karamellig duftet, die Äpfel werden zu einem schlichten Kompott oder einfach roh mit ein wenig Zimt genossen. Es sind keine aufwendigen Rezepte, die mich an solchen Abenden begeistern, sondern die Ruhe, die ich beim Schnippeln und Rühren finde, während draußen früh die Dunkelheit hereinbricht.

Der Duft von geröstetem Kürbis, der sich langsam durch die ganze Wohnung zieht, gehört für mich zu den Dingen, die den Herbst erst richtig herbstlich machen – gemütlich, warm, ein bisschen wie eine Umarmung von innen.

Weidenkorb mit Äpfeln und kleinen Kürbissen auf einem Markttisch
KI-generiertes Bild

Das kommt bei mir mit

  • Ein warmer Mantel und ein weicher Rollkragenpullover
  • Ein stabiler Weidenkorb für alle Marktschätze
  • Ein Stoffbeutel als zusätzlicher Platz, falls der Korb voll wird
  • Ein Paar bequeme Handschuhe für kühle Morgenstunden
  • Etwas Kleingeld für die kleinen Stände abseits der Hauptwege

Wenn ich am Ende des Vormittags mit vollem Korb und kalten Wangen nach Hause laufe, fühlt sich das für mich jedes Mal wie ein kleines Ritual an, das den Herbst offiziell eröffnet. Auf dem Rückweg bleibe ich noch kurz an einer Bank am Marktrand stehen, stelle den Korb neben mich und schaue einfach eine Weile den Menschen zu, die zwischen den Ständen hin und her ziehen. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Farben, Düften und Gesprächen am Wegesrand, die mich jedes Jahr wieder zurück auf den Markt zieht.

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